MOOG PIEPER mit neuer FullHD-Kamera und Pinhole-Objektiv für die Prozessbeobachtung

Schwerte, 24. Januar 2017. MOOG Pieper, Anbieter schlüsselfertiger, industrieller Video- und Sicherheitssysteme, hat eine neue FullHD-Kamera mit abgesetztem Sensor für den industriellen Einsatz zur sicheren Automatisierung entwickelt und baut damit seine erfolgreiche Illuminator-Serie aus. Das Schwerter Unternehmen wird dabei dem Bedarf an kleinen, leistungsfähigen Kameras mit höchster Auflösung für die Beobachtung von Prozessen in schwer zugänglichen Anlagenbereichen gerecht.

Öl, Staub und engste Räume – Industrieprozesse sind im wahrsten Sinne des Wortes oft nur schwer einsehbar. Auch raue Umgebungen, ob in großer Kälte oder Hitze, machen eine Überwachung der Arbeitsschritte fast unmöglich. Um Prozesse zu optimieren und die Sicherheit sowohl der Mitarbeiter als auch der Produkte zu gewährleisten, ist eine gut einsehbare Anlage jedoch von größter Bedeutung. So kann Prozessbeobachtung mittels Netzwerkkameras in der Folge maßgeblich zur Effizienzsteigerung im Unternehmen beitragen.

Größte Überwachung auf kleinstem Raum

MOOG Pieper hat dafür jetzt einen industrietauglichen FullHD-Sensor mit robustem Gehäuse und flexibler Gestaltung der Frontscheibe entwickelt, der mit kleinster Bauform und Stecknadel-Objektiv in schwer zugänglichen und kleinstmöglichen Bereichen eingesetzt werden kann. Auch die Luftspülung und -kühlung zum Schutz des FK-N-WU-P-6894-2-IQ erfolgt über den Pinhole-Ausblick.

Der Sensor kann bis max. 12 Meter von der Basiseinheit abgesetzt werden. Das Kabel ist sowohl ölbeständig als auch zwischen -40°C bis +80°C funktionsfähig. Dank Einstellsockel und IP65-Steckverbindung-RJ45 ist der Sensor sofort einsatzbereit. Auch ein möglicher Sensordefekt lässt durch einfachste Montage und schnelle Revision nur sehr kurze Ausfallzeiten entstehen. Da sämtliche Einstellungen der Kamera in der max. 12 Meter entfernt installierten Basiseinheit gespeichert sind, entfällt die Konfiguration beim Austausch des Sensors. Dadurch können die Sensoren auch von ungeübtem Personal bei einem möglichen Defekt ausgetauscht werden. Die Anlage ist sofort wie gewohnt einsetzbar.

Mit individueller Programmierung Kosten sparen

Neben der schnellen Montage setzt MOOG Pieper auch auf die kundenspezifische Programmierung des Sensors zu Analysezwecken. Diese kann auf der Basiseinheit selbst erfolgen und benötigt keinen externen Server. So entfallen hohe Verwaltungskosten für OS-Lizenzen oder Hardwarepflege. Über Kontakte an der Basiseinheit ist es zudem möglich, die Live-Anzeige oder eine Aufnahme automatisiert zu steuern. Die Kamera ist IBA-kompatibel und ermöglicht somit eine synchrone Aufzeichnung von Maschinendaten und Videobildern.