Mit der geplanten Gesetzeseinführung zur verpflichtenden Videoüberwachung stehen viele Schlachthöfe vor einer weitreichenden Aufgabe: Ab dem 1. Januar 2027 müssen zahlreiche Betriebe ihre tierschutzrelevanten Prozesse entsprechend den gesetzlichen Vorgaben per Video dokumentieren.
Verpflichtende Videoüberwachung für Schlachthöfe ab 2027
Gesetzliche Anforderungen sicher und wirtschaftlich erfüllen
Mit der geplanten Gesetzeseinführung zur verpflichtenden Videoüberwachung stehen viele Schlachthöfe vor einer weitreichenden Aufgabe: Ab dem 1. Januar 2027 müssen zahlreiche Betriebe ihre tierschutzrelevanten Prozesse entsprechend den gesetzlichen Vorgaben per Video dokumentieren. Wer frühzeitig handelt, schafft Planungssicherheit, vermeidet Zeitdruck und kann die Umsetzung optimal in den laufenden Betrieb einbinden.
PIEPER unterstützt Schlachtbetriebe bei der Planung und Integration einer auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmten Videoüberwachung. Von der Beratung über die Konzeption bis hin zur Inbetriebnahme erhalten Sie eine wirtschaftliche und zuverlässige Videoüberwachung zur Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen – alles aus einer Hand.
Gesetzliche Anforderungen an die Videoüberwachung
Von der gesetzlichen Neuregelung zur Videoüberwachung sind Schlachtbetriebe betroffen, in denen jährlich mindestens 1.000 Großvieheinheiten oder 150.000 Stück Geflügel oder Kaninchen geschlachtet werden.
Die Videoaufzeichnungen müssen unter anderem folgende Prozessbereiche dokumentieren:
- Entladen der Tiere aus den Transportmitteln
- Zuführung in den Ruhe- bzw. Wartebereich
- Ruhe- und Wartebereiche
- Zuführung zur Betäubung
- Aufhängen vor der Betäubung
- Betäubung
- Aufhängen nach der Betäubung
- Zuführung zur Entblutung
- Setzen des Entblutungsschnitts
- Entblutung
- weitere Schlachtarbeiten, beispielsweise das Brühen
Für viele Betriebe bedeutet dies deutlich mehr als die Installation einiger Kameras. Gefordert ist ein professionelles Gesamtsystem, das alle relevanten Bereiche zuverlässig erfasst – selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen und unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen.
Gleichzeitig müssen die Videoaufzeichnungen gesetzeskonform über 30 Tage gespeichert, sicher verwaltet und bei Bedarf jederzeit verfügbar sein. Hinzu kommt, dass die Bedienung und Wartung herkömmlicher Videoüberwachungssysteme häufig personelle Ressourcen binden, die im täglichen Betriebsablauf an anderer Stelle dringend benötigt werden.
Passgenau geplantes Gesamtsystem für die Videoüberwachung
Mit der Videoüberwachungslösung von PIEPER setzen Sie auf ein passgenau geplantes Gesamtsystem. Alle Komponenten sind optimal aufeinander abgestimmt und sorgen für einen zuverlässigen, wirtschaftlichen und zukunftssicheren Betrieb.
Die nahtlos in bestehende Betriebsabläufe integrierbare Lösung besteht aus:
- leistungsstarken visuellen IP-Kameras für die zuverlässige Überwachung aller relevanten Prozessbereiche
- robusten Kameragehäusen für feuchte und hygienisch anspruchsvolle Einsatzbereiche
- moderner Kameratechnik für eine zuverlässige Bildqualität auch bei unterschiedlichen und schwierigen Lichtverhältnissen
- einem professionellen Video-Management-System (VMS) zur komfortablen Verwaltung, Auswertung und Archivierung der Aufzeichnungen
- leistungsfähigen PoE-Switches für eine sichere und effiziente Infrastruktur
- hochwertigen PCs und Monitoren für eine komfortable Bedienung
- einer skalierbaren NVR-Speicherlösung zur zuverlässigen Vorhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Videoaufzeichnungen über 30 Tage
Als erfahrener Spezialist für professionelle Videoüberwachung begleitet PIEPER Ihr Projekt von Anfang an – von der ersten Standortanalyse über die individuelle Planung bis zur fachgerechten Installation, Inbetriebnahme und dem langfristigen After-Sales-Service.
Ihre Vorteile auf einen Blick
Über 55 Jahre Erfahrung
Profitieren Sie von mehr als fünf Jahrzehnten Erfahrung in der Planung und Umsetzung professioneller Videoüberwachungssysteme – von der Konzeption bis zur langfristigen Betreuung.
Individuell geplante Lösungen
Die Videoüberwachung wird auf die räumlichen, technischen und betrieblichen Anforderungen Ihres Schlachtbetriebs abgestimmt. So entsteht eine Lösung, die sich sinnvoll in bestehende Abläufe integrieren lässt.
Robuste Kameratechnik
Moderne Kameras und robuste Gehäuse sind für den dauerhaften Einsatz auch unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen ausgelegt und unterstützen eine zuverlässige Bildqualität.
Skalierbar und zukunftssicher
Die Systemarchitektur lässt sich an veränderte Anforderungen anpassen und bei Bedarf erweitern oder modernisieren – für eine langfristig nutzbare Lösung.
Alles aus einer Hand
Von der ersten Analyse und Konzeption über Installation und Inbetriebnahme bis zum Service erhalten Sie die Leistungen aus einer Hand. Das reduziert Schnittstellen und erleichtert die Projektabwicklung.
Persönliche Ansprechpartner
Während des gesamten Projekts steht Ihnen ein persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung und begleitet die Umsetzung von der Planung bis zum laufenden Betrieb.
Investitions- und Planungssicherheit
Eine auf Ihre Anforderungen abgestimmte Systemlösung schafft verlässliche Planungsgrundlagen und ermöglicht eine langfristig ausgerichtete Investition in die Videoüberwachung.
Häufige Fragen zur verpflichtenden Videoüberwachung für Schlachtbetriebe
Die Regelung betrifft Schlachtbetriebe, in denen jährlich mindestens 1.000 Großvieheinheiten (Säugetiere wie Schweine oder Rinder) oder 150.000 Stück Geflügel oder Kaninchen geschlachtet werden.
Die Videoüberwachung muss, sofern im Betrieb vorhanden, alle gesetzlich vorgeschriebenen, tierschutzrelevanten Prozessschritte dokumentieren. Dazu gehören unter anderem das Entladen der Tiere, Ruhe- und Wartebereiche, die Betäubung, die Entblutung sowie erste weitere Schlachtarbeiten. Dazu zählen unter anderem auch die Zuführung zur Betäubung, das Aufhängen vor und nach der Betäubung sowie das Setzen des Entblutungsschnitts.
Die Aufzeichnungen sind entsprechend der gesetzlichen Vorgaben 30 Tage vorzuhalten. Die skalierbaren NVR-Speicherlösungen von PIEPER bieten hierfür die erforderliche Speicherkapazität und Ausfallsicherheit.
Die eingesetzten visuellen IP-Kameras sind speziell für den dauerhaften Einsatz unter anspruchsvollen Bedingungen konzipiert. Robuste Kameragehäuse und moderne Kameratechnik unterstützen eine hochwertige Bildqualität auch bei unterschiedlichen und schwierigen Lichtverhältnissen. Ein professionelles und bedienerfreundliches Video-Management-System ermöglicht die zuverlässige Dokumentation und Verwaltung.
Je früher, desto besser. Planung, Installation und Inbetriebnahme benötigen Zeit. Eine frühzeitige Projektplanung schafft Planungssicherheit, vermeidet Engpässe und stellt sicher, dass alle gesetzlichen Vorgaben fristgerecht umgesetzt werden können.
Der aktuelle Gesetzesentwurf sieht vor, dass die Regelungen zur verpflichtenden Videoüberwachung ein Jahr nach Inkrafttreten des Änderungsgesetzes anzuwenden sind. Der konkrete Zeitpunkt hängt daher vom weiteren Gesetzgebungsverfahren und dem Inkrafttreten des Gesetzes ab.
Ob vorhandene Kameras, Aufzeichnungssysteme und Netzwerkinfrastruktur weiter genutzt werden können, hängt von deren technischer Ausstattung und der konkreten Auslegung der gesetzlichen Anforderungen ab. Im Rahmen einer Bestandsaufnahme lässt sich prüfen, welche Komponenten weiterverwendet und wo gegebenenfalls Systeme ergänzt oder angepasst werden müssen.
Sie möchten wissen, welche Lösung für Ihren Betrieb geeignet ist?
Kontaktieren Sie uns jederzeit gerne für eine unverbindliche Erstberatung.

